Mittwoch, 22. Oktober 2014

Trend zum Cloud Banking

Trachtet zuerst nach dem Himmelreich!

Freitag, 17. Oktober 2014

Werbung täuscht, Wissenschaft blendet, Gott wirkt.

So übersetze ich das Paulus-Wort: "Ich war bei euch in Schwachheit und in Furcht und mit großem Zittern; und mein Wort und meine Predigt geschahen nicht mit überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft." (1.Korinther 2,3-4)

Sehr viele Menschen in Deutschland glauben nicht mehr an Gott. Stattdessen an Werbeversprechen und Expertentum.

Werbung täuscht durch komplette Unwahrheiten oder Halbwahrheiten. Sie verspricht Hilfe für praktische und seelische Nöte, aber kann nicht lange halten, was sie verspricht. Ein neues Apple-Produkt, die Meisterschaft... können nur kurzfristig die Illusion wecken "Ich habs geschafft", die zugrunde liegende Angst zu versagen bleibt.

Experten und Wissenschaftler sind die heiligen Kühe einer Gott fern stehenden Gesellschaft. "Experten sagen...", "Die Wissenschaft blabla" sind die letzten Autoritäten. Vor denen hat man Respekt. Wer sich in einer Diskussion auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse berufen kann, der hat gewonnen. Aber was sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse von vor 20 Jahren heute noch wert? Ganz zu schweigen von pseudowissenschaftlichen Erkenntnissen von vor 70-80 Jahren? Wissenschaftler irren auch, Wissenschaftler sind auch gierig, Wissenschaftler sind auch Menschen...

Bleibt nur Gott! Der Gott der Liebe der Bibel, der schon vor 2000 Jahren verlangte: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!

Gott, der Schöpfer, braucht nicht immer mehr Geld und Macht wie die meisten Menschen (auch in den Kirchen). Daher muss er auch nicht täuschen und tricksen wie sehr viele Menschen. Gott hat schon alles inklusive die Macht über den Tod.

Und wer Gott mehr glaubt als menschlicher Überredung (Werbung) und menschlicher Weisheit (Wissenschaft), der hat auch alles, was er braucht. Denn er oder sie weiß: "Ich bin ok wie ich bin auch ohne die Symbole von Macht, Geld und Erfolg."

Dieses Wissen macht locker. Man muss es nur glauben;-)




 

Montag, 15. September 2014

Michael Jr Comedy: Die entscheidende Spielminute - Großmutter hat gebetet


Ab Minute 18:22: "Ich lese also in der Bibel und gehe in die Kirche. Und ich wollte zum Altar nach vorne gehen, aber jemand sagte mir, ich muss zuerst die Bibel ganz durchlesen. Ich lese also die Bibel. Ich gehe sie durch. Ich lese sie ganz. Ich lese die Copyright Hinweise. Die Bibel ist in Great Rapids Michigan gemacht worden. Ich auch. Ich lese und lese, gehe durch und lese. Ich erinnere mich, als ich zu Matthäus komme, wo es heißt, Jesus starb für mich. Ich weiß es. Es dauerte drei Monate, bis ich die Bibel durch hatte. Ich hatte Geburtstag zwischen durch. Und im Februar wurde ich fertig. Ich war 27. Ich wusste jetzt, Jesus starb.

Leute schrien rum und niemand gab Unterricht, der für mich verständlich war. Jesus starb also in Matthäus. Das wusste ich. Dann bei Markus starb er wieder. Was ist jetzt los? Und dann wieder in Lukas und Johannes. Warum töten sie ihn immer wieder? Was soll das? Bei der Offenbarung bekam ich Panik. Die Buchstaben waren in rot, das wurde mir unheimlich. Ich wusste nicht, was jetzt los war. Die Bibel lesen ist ein bisschen wie Rechnungen zahlen. Schau genau hin und wenn etwas in rot steht, dann musst du was tun.

Jetzt verstehe ich so einiges. Ich verstehe jetzt alles. Ich verstehe vielleicht ein halbes Prozent von der Bibel, vielleicht ein Zehntel davon. Immer wieder treffe ich berühmte Leute und die sagen, ich solle ihnen Gott erklären. Gott erklären. Wenn ich das könnte, wäre er nicht Gott. Am besten kann ich es so erklären:

Er ist wie eine Navi im Auto. Ihr habt doch Autos mit Navi? Ihr habt doch Autos? Es funktioniert also so. Die Navi ist in deinem Auto. Du gibst eine Adresse ein da, wo du hinwillst. Und die Navi sagt dann, 5 km geradeaus und dann links. Du fährst 5 km und biegst dann rechts ab. Die Navi lässt dich jetzt nicht sitzen. Sie berechnet, wie du jetzt fahren musst, damit du da hinkommst, wo du hinwillst, von da, wo jetzt gerade bist.

Das einzige Problem ist, wenn du immer wieder falsch abbiegst, verändert sich die Verkehrslage. Es kann schwieriger werden. Es kann sein, dass du es zeitlich nicht mehr schaffst. Du musst dich entscheiden, das Spiel herumzureissen. Ob Du es weißt oder nicht, es läuft ein Spiel und du liegst hinten. Du weißt nicht einmal, wie viel Zeit Du noch hast. Du musst das Spiel herumreißen.

Ich stand also auf und hatte endlich die Bibel durch. Ich lief zum Altar - während der Ankündigungen. Ich war jetzt soweit. Das war der entscheidende Moment des Spiels. Das hat das Spiel gedreht. Ich verstehe jetzt, ich bin nicht nur Komiker, ich bin Komiker für einen bestimmten Zweck. Schau, Gott hatte einen Plan, lange bevor ich das kapierte. Ich bin sieben Jahre alt, ich kriege etwas Kirche mit, es gefällt mir nicht, ich werde deshalb Komiker, aber meine Großmutter betete für mich."


Originaltext

(18:22) So I am reading the bible and going to church. And I wanted to go to the altar, but someone said I need to read the bible first. So I read the bible. I am going through. I read the whole bible. I read the copyrights. The bible was made in Great Rapids Michigan. Me, too. I am reading the bible, reading, going through it, I am reading. I remember I am getting to the part of Matthew, where it says Jesus died for me. I even know. It took me like three months to read the bible. I had a birthday. And in February I was done. I was 27 years old. I knew Jesus died.

People were screaming and yelling nobody was teaching. Not where I can understand it. Right there in Matthew he died. I even know. They turn to Mark. And he died again. What is going on? And in Luke and John. Why they keep killing him? What are they doing? Got to Revelation, got scared. The letters were red, I got scared. Didn´t know what was going on. Reading the bible is kind of like paying bills. Pay attention to everything, but when it shows up some red ink, you better do some right.

Now I understand some stuff. Now I understand everything. I probably understand like a half percent of the bible, probably a tenth of that actually. A lot of times I am meeting with celebrities and they ask me to explain God. To explain God. If I could explain God, he wouldn´t be God. The best understanding I can give is like this: God is like this.

He is like a navigation device in a car. You have a car with a navigation device before? You had a car before? It´s going like that. The navigation device in your car. You point it to a corner, where you want to go. And it says go ten blocks and turn left. Then you go ten blocks and turn right. It doesn´t abandon you. It recalculates what you are supposed to do to get you where you are supposed to be based upon where you are.

The only problem is, if you keep making the wrong turns, the road conditions are going to be different. They may be a lot of rougher. You will run out of time. You gotta make a choice, pretty much to change the game. Whether you know or not, there is a game going on and you are behind some points. You don´t even know how much time is on the clock. So you have to change the game.

When I stood up there and finally finished the bible. I ran up to the altar during announcements. I was ready. And that was a game changing moment. That changed the entire game. Now I understand I am not just funny, I am funny for a reason. Now, look at it. God literally had a plan long before I knew he had a plan. I am seven years old, I get a taste of church, I don´t like it, I get funny as a result of it, but my grandmother was praying.

Dienstag, 26. August 2014

James Foley: Die trauernden Eltern über Vergebung, Gebet und das Telefonat mit Papst Franziskus

Die Eltern des ermordeten Journalisten James Foley, John und Diane, gaben verschiedene Interviews. Eine Frage lautete, ob sie den Mördern ihres Sohnes vergeben könnten.
Die Antwort des Vaters: „Nicht heute, aber als Christen werden wir das irgendwann tun müssen.“



Interview der trauernden Eltern


Sprecherin: John and Diane sprechen nun exklusiv mit uns. Guten Morgen. Vorweg unser tiefes Beileid und vielen Dank dafür, dass Sie mit uns heute morgen sprechen wollen.

John Foley (der Vater von James): Guten Morgen, danke.

Diane Foley (die Mutter): Danke.

Sprecherin: Diane, lassen Sie mich zuerst nach dem Anruf von Papst Franziskus fragen. Können Sie mir sagen, was er Ihnen gesagt hat und wie er Sie und Ihre Familie getröstet hat?

Mutter: Papst Franziskus war so liebenswert. Er trauert ja selbst um drei Familienangehörige, die kürzlich verstorben sind. Sein Neffe ist schwer erkrankt. In seiner eigenen tiefen Trauer hat er uns angerufen. Unsere ganze Familie war da. Einer unserer Lieblingspriester Vater Markus war da. Mein Schwager sprach mit ihm auf spanisch. Er war einfach so liebenswert. Er hat angeboten für uns zu beten. Wir fühlten uns dadurch so getröstet und gestärkt.

Sprecherin: John. Sie und die Familie haben die Email der Entführer veröffentlicht. Sie bekamen diese Email eine Woche vor der Hinrichtung. War dies die erste Email, die Sie bekamen. Und warum wollten sie diese veröffentlichen?

John: Wir hatten seit Dezember nichts mehr von den Entführern gehört. Und ich habe mich eigentlich über diese Mail gefreut, obwohl darin die Hinrichtung von Jim angedroht wurde. Wir, ich habe das unterschätzt. Uns war nicht klar, wie brutal sie sind. Ich hoffte wir könnten miteinander verhandeln, wenn sie schon mit uns kommunizierten. Wir hatten zuvor nichts gehört.

Diane: Das letzte Mal hatten wir im Dezember von ihnen gehört. Im Dezember bekamen wir einige Emails. Dann brachen sie die Kommunikation ab. Und wir warteten gespannt. Wir schickten andere Nachrichten und hofften, sie würden mit uns sprechen.

Sprecherin: Wir erfahren immer mehr über den Mut ihres Sohnes während seiner Gefangenschaft durch die Entführer und Versender der Emails. Ein französischer Journalist hat berichtet, wie er mit ihrem Sohn angekettet war. Er sprach über sein Durchhalten. Er war wie ein Fels, obwohl er als Amerikaner besonders gefoltert und gequält wurde. Wie hat sie das getröstet, dass das, was Sie Ihrem Sohn fürs Leben mitgegeben haben, er trotz der Schmerzen und Angst mit anderen teilen konnte.

Diane: Jims Mut und insbesondere sein Mitgefühl und seine Liebe in dieser Box, wie sie genannt wurde, sind Auswirkungen der Gebete. Wir haben um Gebet gebettelt. Aber wir mussten gar nicht darum betteln. Jeder war so lieb und betete mit. Und Jims Kraft und Liebe waren die Auswirkungen dieser Gebete. Jim wurde durch all diese Gebete stark gemacht.

Sprecherin: John und Diane, die Liebe und Kraft ist sein Vermächtnis beim Versuch, über die Ereignisse auf der Welt zu berichten. Unser tiefstes Mitgefühl für Sie und Ihre Familie.

Diane: Wir danken Ihnen. Wir danken Global Coast und den vielen anderen Journalisten, die uns getröstet haben.

John: Und wir beten, dass alles getan wird, damit Steven Sotloff und die anderen amerikanischen Geiseln gerettet werden.

Diane: Wir beten für ihre Freilassung. Jim wird weiterleben. Wir gründen eine Stiftung zu seinem Gedenken, damit sein Mitgefühl weiterleben kann.

Sprecher: Man kann sehen, woher seine Kraft und Liebe kamen. Seine Eltern sind außergewöhnliche Menschen.