Montag, 24. Oktober 2011

Marco Simoncelli tot! - Warum hat Gott das zugelassen?

Der junge Sportler Marco Simoncelli ist tot - mit 24 Jahren. Tot gefahren bei einem Rennen am gestrigen Sonntag. Das Bild zeigt Marco eine Woche vor seinem schrecklichen Unfalltod.

Mein tiefes Beileid den Angehörigen.

Ich liebe den Rennsport und bin selbst aktiver Rennläufer, allerdings auf Skis. Es ist so ein wahnsinniges Gefühl - die Minuten vor dem Start. Die Luft und Dein Körper sind voller Adrenalin. Und dann gehts los und Du gibst Dein Bestes und kämpfst Meter für Meter um die Platzierung und um Sekunden. Der Kampf läuft auch im Gehirn: Ich will mich auf meine Bewegungen, meinen Rhythmus und auf den aktuellen Schritt konzentrieren: Schritt für Schritt. Der Tunnelblick. Doch der Feind in mir, der innere Schweinehund, will mich ablenken: Du schaffst das nicht, heute nicht Dein Tag, Du kannst dieses Tempo nicht bis zum Ziel durchhalten oder ich denke an den Jubel der Zuschauer, an die warme Dusche nach dem Rennen, ob ich das richtige Wachs gewählt habe, denke 10 Schritte voraus.... Wenn diese Gedanken in mir Raum gewinnen, dann ist es schon vorbei und das Rennen ist gelaufen - ich komme aus dem Rhythmus, eine Unachtsamkeit, ein Sturz...

Vielleicht ging es Marco Simoncelli am Sonntag so. Der Unterschied: Beim Skilanglaufrennen kostet mich ein Sturz einige Sekunden und vielleicht auch die Trinkflasche, die sich vom Gürtel löst und verabschiedet - Marco kostete es das Leben.

Und ich frage mich, warum hat Gott es zugelassen, dass ein junger Spitzensportler so früh und so grausam zu Tode kommt. Niemand hier kann es wissen. Wer die Frage stellt "Warum hat Gott dieses Grausamkeit zugelassen?", der muss aber auch die Frage stellen: "Haben die Opfer die Stopp- und Warnzeichen von Gott gesehen und respektiert?" Wenn ein Autofahrer bei Rot über die Ampel fährt und einen Unfall baut, wird niemand die Schuld beim Verkehrsminister, dem Straßenbauunternehmen oder sonstwo suchen.

Beachte ich die Warn- und Stoppzeichen Gottes in meinem Leben? Wie erkenne ich überhaupt Warn- und Stoppzeichen Gottes? Das einfachste: Schlag mal die Bibel auf! Dort wiederholen sich drei Aufforderungen pausenlos fast in jedem Satz:
  1. Liebe Gott!
  2. Liebe Deinen Nächsten!
  3. Liebe Dich selbst!
That´s it. Für mich als Rennsportler bedeutet das, dass ich so fahre und trainiere, dass ich und andere jederzeit gesund bleiben und Spaß dabei haben, auch wenn nach Murphy´s Law wirklich alles schief läuft. Alles andere wäre nicht so, wie es sich Gott vorstellt.

Was bedeutet es für Dich auf der Autobahn, als Vater oder Mutter, beim Shoppen, beim Feiern, als Vorgesetzter...? Im Grunde unseres Herzen wissen wir alle Bescheid! Go for it. Bei Gott ist alles möglich. 

Kurzfristig mag es ja einen Vorteil bringen, sich selbst und andere nicht zu lieben: zu viel Alkohol, Intrigen, zu schnell fahren ..., aber mit Gott lässt sich nicht eia popeia spielen. Das geht immer böse ins Auge.

Danke Flanker235

P.S. Vor einigen Monaten habe ich einen ehemaligen Motorrad-Rennfahrer getroffen. Er fuhr in der deutschen und europäischen Spitze mit. Er hat mir nicht erzählt, wie er mit seinen Gegner umging. Mit sich selbst war er gnadenlos. Nach einer schweren Gehirnerschütterungen empfahl der Arzt Bettruhe: 1 Woche im Bett im dunklen Zimmer. Was machte der Kumpel? Am nächsten Tag saß er wieder auf seinem Ofen. Heute leidet er unter einer sehr schweren Nervenerkrankung. 

Kumpel, wenn Du das liest (Du hast mich nach Hockenheim mitgenommen), schau auf Jesus. Denn bei Gott ist alles möglich.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Scrubs - Hausmeister und Schwester von Cox im Recht

Scrubs - ist eine verrückte und erfolgreiche Arzt-Comedy. Hätte Obama die Sendung geschaut, wäre Bin Laden vielleicht früher erwischt worden;-) Der Hausmeister hatte den richtigen Riecher. Und auch die blonde Schwester von Oberarzt Cox hat Recht.



Der Hausmeister ist Bin Laden auf der Spur - 4 Jahre vor Obama;-) In der 6. Staffel, deren letzter Dreh im Mai 2007 war, spricht der fiese Hausmeister über das Versteck von Bin Laden: Pakistan. 2011 wissen wir: Der Hausmeister hatte Recht.



Schwester Paige von Oberarzt Cox hat auch Recht. Sie ist Christin. Ein Patient, den die Ärzte aufgeben, wird gesund. Der Oberarzt mit der harten Schale und dem weichen Kern taut auf.

Wie Cox auftaut - Bei Gott ist alles möglich!
Staffel 6, Folge 7:
An der Rezeption
Paige (die Blonde): Ich habe Jesus Christus als meinen persönlichen Retter angenommen.
...
Irgendwo im Krankenhaus
J.D (der Arzt im Blaumann): Sie ist eine Wucht. Wie kommt es, dass Ihre Schwester eine wiedergeborene Christin ist?
Dr. Cox (Arzt in Weiß): Keine Ahnung. Vielleicht ist der Fernseher auf einmal kaputt gegangen und sie griff zur Bibel und das hat ihr einfach saugut gefallen. Oder vielleicht hat es etwas damit zu tun, dass unsere Mutter ganz ruhig zugeschaut hat, wie unser Vater uns von Zimmer zu Zimmer prügelte. Rate mal?
J.D.: Wahrscheinlich die Sache mit den Zimmern.
Cox: Ahä

Am Krankenbett
Sprecher: Es ist nie einfach, Angehörigen mitzuteilen, dass die Medizin nicht mehr weiter weiß.
Cox: Ich muss Ihnen leider eine traurige Mitteilung machen. Leider hat die Behandlung nicht die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt.
Angehörige (ältere Dame): Was können wir tun? 
Cox: Ich befürchte, wir können nichts mehr tun.
Paige: Gebet hilft immer.
Cox: Oh, nein.
Paige: Geben Sie mal acht. Bei Gott ist alles möglich. 
Cox: Kann ich mit Dir kurz darüber sprechen, dass Du meinen Patienten keine falsche Hoffnungen machen sollst. 
...
Auf dem Flur
Cox: Paige, wir haben hier unsere Vorschriften. Zuerst werfen wir eine Münze, wie wir behandeln sollen und erst danach versuchen wir, die Leute mit einem Wunder zu heilen.
Paige: Ja, genau. Und alle Christen sind verrückt. Nur Du bist völlig normal. 

Irgendwo im Krankenhaus
J.D.: Guten Morgen, mein Engel.
Cox: Sagen Sie das bloß nie wieder.
J.D.: Nie getan. Sie und Ihre Schwester hatten ja eine hitzige Diskussion gestern. Das wird bestimmt ganz schön stressig, wenn sie heute nachmittag um 4 in der Marienkirche an der Kreuzung Maple und Pine gegenüber der Synagoge Ohab Shalom aufkreuzt.
Cox: Da findet die Taufe zwar nicht statt, aber netter Versuch. 
J.D.: Ich schwöre Ihnen, wenn der kleine Bengel das Wasser berührt, dann werde ich dabei sein. 
Cox: Wie auch immer. Ich habe gerade Paige gebeten, mit uns zu kommen. Mr. Donelys neue Ergebnisse liegen nämlich vor und wie es aussieht, schlägt das Medikament doch an. Wenn ich mich  nicht verzählt hab, steht es Medizin 1, Gott 0. 
J.D.: So drastisch müssen Sie es ihr ja nicht sagen. 
...

Am Krankenbett
Cox: Ich habe eine gute Nachricht für Sie. Die Röntgenaufnahme von der Brust Ihres Mannes sieht besser aus. Es geht ihm endlich besser. 
Angehörige: Vielen, vielen Dank.
Cox: Wir tun nur unsere Arbeit.
Angehörige: Ich habe Paige gemeint. Sie hat die ganze Nacht mit uns gebetet.
Cox: Oh.

...
Auf dem Sofa
Cox: Geht das nicht in Deinen Kopf rein. Die Medizin hat Mr. Donely geheilt. 
Paige: Ok. Es war die Medizin.
Cox: Endlich.
Paige: Und Gott hat die Medizin geschaffen.
Cox: Ah....

Auf dem Hof beim Basketball
Paige: Hat Dir jemand schon mal gesagt, dass Du ein extrem durchschnittlicher Sportler bist. 
Cox: Nein, nur Du. Weißt Du, ich habe darüber nachgedacht, warum ich es hasse, Dich um mich herum zu haben.
Paige: Ich bitte Dich, Perry. Dann sag´s mir. 
Cox: Diese Gott-Geschichte ist es gar nicht. Ich habe alles probiert, damit ich vergessen kann, was wir als Kindern erlebt haben. Doch, wenn ich Dich sehe, kommen die Erinnerungen wieder.
Paige: Es ist für mich auch nicht leicht.
Cox: Zu den wichtigen Ereignissen in Jack´s Leben kannst Du ruhig kommen.
Paige: Der dritte Geburtstag wird sicher toll.
Cox: Die wichtigen Ereignisse, Paige: Sein Schulabschluss, seine Hochzeit, Scheidung und Beerdigung. Die Großen Vier.
Paige: Es gibt keine Scheidung. Wenn der Ball jetzt reingeht, wird es eine kirchliche Trauung. 
Cox: Die Wette gilt.
Paige: Der war drin. Oder?
Cox: Du glaubst doch nicht allen ernstes, der Liebe Gott hat das getan.
Paige: Nein, das war ich ich Baby.
Cox: Oh, ja.

Im Taxi
J.D.: Einer muss eben den ersten Schritt machen.
Cox: Übrigens. Wenn Du willst. Jack´s Geburtstag ist im Frühjahr. Glaub ich wenigstens.
Paige: Am 21. März. Wiedersehn, Perry.
Cox: Mach´s gut, Paige. Weißt Du, Paige ist ein richtig doofer Name.
Paige: Perry ist schlimmer.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Kehrwoche Aktuell in Hollywood: Robert Downey Jr. und die Vergebung


Bei der Verleihung des American Cinematheque Award sagte der Preisträger Robert Downey Jr., dem Publikum ( u.a. waren Michael Douglas, Jennifer Aniston, Jamie Foxx, Jodie Foster, und Gwyneth Paltrow persönlich oder per live-Schaltung dabei) frei nach den Worten von Jesus: Wer von euch ohne Sünde ist, soll den ersten Stein auf Mel Gibson werfen. Deshalb vergebt ihm.

Auf Hollywood klingt das so: "Als ich selbst ständig besoffen war, hat er [gemeint ist Gibson] mir gesagt: Gib nicht auf und glaube...[Gibson] hat mir ein Dach über dem Kopf und zu essen gegeben. Was für mich am wichtigsten war, er hat mir gesagt: übernimm Verantwortung für deine Fehler und akzeptiere den hässlichen Teil deiner Seele - er nannte das den Kaktus umarmen - er hat gesagt: wenn ich den Kaktus lang genug in den Arm nehme, dann bin ich ein Mann. Und ich bitte Sie jetzt, außer wenn Sie selbst völlig makellos und frei von Sünde sind, dann sind sie aber im falschen Scheiß - Geschäft, dass wir jetzt alle meinem Freund vergeben. Geben Sie ihm so wie mir die Chance zum Neuanfang, so dass er sich wieder auf seine große und unnachahmliche Weise unserer Kunst widmen kann."

Jesus wurde vor 2000 Jahren für Sprüche wie "Kümmer dich nicht um den Splitter im Auge deines Freundes, solange du einen Balken im Auge hast" getötet. Downey bekam höflichen Beifall.

Mel Gibson, der zuletzt gegen einen Polizisten und seine Freundin ausfällig geworden war und sich mit anti-semitischen und frauenfeindlichen Sprüchen in den Beliebtheitskeller gepöbelt hat, schnitt im Hintergrund Grimassen.

Obs dem ziemlich grau gewordenen Gibson was bringt? Im Prinzip funktioniert es ja, wenn wir vor der eigenen Türe kehren und anderen vergeben. Das beweisen die blank gefegten schwäbischen Gehsteige: Die Kehrwochen-Regeln besagen im Prinzip dasselbe wie die Bibel: Jeder hat Dreck vor der eigenen Türe. Deshalb soll jeder vor der eigenen Türe kehren und gut ist. Ergebnis: Der Bürgersteig ist sauber.

Was bei der Stadtreinigung funktioniert, lässt im Zwischenmenschlichen noch zu wünschen übrig: Jeder hat Dreck am Stecken, aber meistens sind immer die andern Schuld und sollen daher den Dreck weg machen.

Warum sollte eine so vorbildliche Erfindung wie die schwäbische Kehrwoche nicht auch nach Hollywood kommen und von da in die Herzen. Bei Gott ist alles möglich.
 

Sonntag, 16. Oktober 2011

Andrea Berg Songtext "Lieber Gott"


Songtext "Lieber Gott"


Lieber Gott, das darf doch nicht sein, was hier geschieht,
ist schrecklich gemein.
Ich will nie an dir zweifeln, ich will dich nur verstehn.
Bitte gib mir ein Zeichen, lass dich endlich hier sehn.

Ich brauch dich jetzt, ich bin nicht so stark,
wo sind deine Engel bloß heute Nacht?
Ich brauch dich jetzt, ich geb auch nicht auf,
Ich will ja auch glauben, ich halt alles aus.

Lieber Gott, ich glaub doch an dich,
sag mir bloß, warum hilfst du jetzt nicht?
Das soll doch der Sinn sein, sag mir das doch.

Ich weiß, deine Liebe, die rettet mich noch.
Ich brauch dich jetzt, ich bin nicht so stark,
wo sind deine Engel bloß heute Nacht?

Ich brauch dich jetzt, ich geb auch nicht auf,
Ich will ja auch glauben, ich halt alles aus. (2x)

Persönlicher Kommentar zum Song "Lieber Gott" von Andrea Berg

Toll, die Andrea Berg. Sie läßt Millionen Menschen in ihr trauriges Herz hineinschauen und singt über ihre Not und Verzweiflung. Sie zeigt sich, wie sie ist und wir alle sind: total hilflos im Angesicht des Todes. Sie hat im Frühjahr diesen Jahres ihren Vater verloren.

Ihre Not teilen die Fans. Gerade jetzt im Herbst, wenn das Laub fällt und die Blumen im Garten sterben, erinnern wir uns an den Tod: eines Ehepartners, Vater oder Mutter, eines Bekannten, Freundes, jemanden, den wir vom Sehen oder auch nur vom Hörensagen können...

Und wir denken darüber hinaus an unser eigenes Leben: einerseits, was für wunderbare Geschenke ein langes Leben und Gesundheit sind; andererseits, dass jeder von uns einmal dran ist ...

Da hilft nix: kein Sport, keine Diät, keine Lebensversicherung...

Wir können uns ablenken und amüsieren oder non-stop arbeiten. Doch die Angst vor dem Tod bleibt.

Andrea Berg singt vom Glauben und klammert sich daran fest. Aber was meint die Andrea nur mit Glauben? Glauben heißt auf Straßen-Deutsch: "ich glaube, morgen scheint die Sonne - es kann aber auch regnen." Also vielleicht, vielleicht auch nicht.

Die Andrea meint jedoch eine andere Art von Glauben: Gottvertrauen. Auch wenn ich Gott nicht sehen kann, so weiß ich, dass er für mich da ist und mich rettet. Hier auf der Erde in meiner Not und nach dem Tod im Himmel. Voraussetzung dafür: Ich muss glauben.

Woraus kann Andrea Berg dieses Gottvertrauen schöpfen? Weil´s der Pfarrer sagt? Vielleicht hat sie die Kraft Gottes gespürt, als sie am Ende ihrer Kräfte war und nicht mehr weiter wusste.

Wer glaubt, weiß: Gott hat seinen Sohn Jesus für Andrea Berg und für jeden von uns auf die Welt geschickt und seine Ermordung am Kreuz zugelassen. Wer glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist, ermordet und auferstanden ist, der glaubt und lebt ewig im Himmel. Das sagt auch der Pfarrer, aber vor allem sagt es die Bibel.

Glaube versetzt Berge und Glaube an Jesus bringt ewiges Leben.

Wir können Gott und Jesus nicht sehen. Aber wir können ihre Kraft spüren, wenn wir uns darauf einlassen und eben glauben. Probieren Sie es doch mal 4 Wochen unverbindlich aus. Es kostet sie nur etwas Zeit, gewinnen können Sie alles.

Sprechen Sie dazu das folgende Gebet:

"Jesus Christus, ich glaube, dass du mich liebst.
Ich glaube, dass du Gottes Sohn bist.

Ich glaube, dass du für meine Schuld am Kreuz gestorben bist.
Ich glaube, dass du lebst und jetzt hier bist.

Ich bitte dich jetzt: Vergib du mir all meine Schuld und Sünde.

Ich gebe dir jetzt mein Leben.

Mach du mein Leben neu. Danke, dass ich dein Kind sein darf. Amen."

Wenn Sie das getan haben, lesen Sie mal in einer Bibel mit moderner Übersetzung und gehen Sie in eine Kirchengemeinde mit Leuten, zu denen Sie einen guten Draht haben.

Schauen Sie, was passiert.


CC Herzlichen Dank Nico  fürs Foto

Freitag, 14. Oktober 2011

Sonne in Deutschland, Pluspunkte im Himmel: Ich bete für Führer Khamanei und Häftling Nadarkhani.

Es gibt am Wochenende viel Sonne in Deutschland. Und es gibt Pluspunkte für Dich im Himmel.

Denn es gibt zwei Menschen im Iran, die gerade durch harte Zeiten gehen. Beide sind vom Tod bedroht. Der eine als verfolgter Christ, der andere als sein Richter. Ali Khamanei durch Leukämie und Youcef Nadarkhani, weil er Christ im Iran ist. Ali Khamanei ist der Führer des Irans und entscheidet zur Zeit über ein Todesurteil gegen Nadarkhani.

Bitte bete mit!

  • Für ein langes Leben von Youcef Nadarkhani und Ali Khamanei;
  • für die Familien der beiden Männer;
  • für Weisheit;
  • für Erkenntnis Gottes;
  • für alle Verfolgten im Iran;
  • für ihre Verfolger.

Und fordere andere dazu auf mitzubeten, indem Du diese Seite teilst oder auf Deine Facebook-Seite schiebst.

Der iranische Pastor Youcef Nadarkhani lebt noch, aber er sitzt immer noch in der Todeszelle. Ihm droht die Erhängung. Die iranischen Richtern werfen ihm Abfall vom Glauben vor. Wenn der Pastor seinen Glauben an Jesus widerrufen würde, dann dürfe er weiterleben, so die Richter. Der Pastor weigerte sich zu widerrufen.

Ein erster Hinrichtungstermin war der 28.9.2011. Das Weiße Haus und auch die CDU protestierten und dieser Termin verstrich. Nun soll der iranische Führer Ali Khamanei über das Todesurteil entscheiden.

 Der iranische Pastor Nadarkhani und seine Familie

Der Richter Ali Khamanei

Fürbitter Hermann Gröhe, Generalsekretär der CDU

Mein Brief an Ali Khamanei


Herr Khamanei bedankt sich

Mein Brief

Dear Mr. Khamanei,
you are a beloved son of God. As the Leader of Iran you have made many tough decisions. As a wise man you know that tough decisions sometimes are hurting many people. You felt you had no choice because of the enemy. But with the help of Jesus Christ you can overcome the enemy and spare the life of Youcef Nardakhani and your own life and soul.
I will pray for you to make the right decision.
Your sincerely - Hans-Peter Etzold

Email von Ali Khamanei info_leader@leader.ir
oder per Web und Google Translate an Ali Khamanei



Die nackten Tatsachen
  • 12.10.2011: Der iranische Führer des Iran Ali Khamanei soll über das Todesurteil entscheiden;
  • 29.9.2011: Der Generalsekretär der CDU, Hermann Gröhe, und viele andere verurteilen die Hinrichtung;
  • 27.9.2011: Der iranische Pastor weigert sich seinen Glauben zu widerrufen, Hinrichtung für den nächsten Tag geplant;
  • 5.7.2011: Aufhebung der Todesstrafe nur, wenn der Pastor seinen Glauben widerruft;
  • 3.7.2011: Das Oberste Gericht hebt die Todesstrafe auf;
  • 28.6.2011: Bestätigung des Todesurteils durch das Oberste Gericht;
  • 7.12.2010: Beginn der Berufung vor dem Obersten Gericht des Irans;
  • 11.10.2010: Die Frau des Pastors, Fatemeh Passandideh wird nach vier Monaten aus dem Gefängnis entlassen;
  • 2.10.2010: Todesurteil für Pastor Youcef Nadarkhani wg. Abfall vom Glauben durch die 11. Kammer des Assize Gerichts der Provinz Gilan;
  • 15.6.2010: Verhaftung von Pastor Youcef Nadarkhani, seiner Frau und anderen Gemeindemitgliedern in Rasht, Provinz Gilan, Iran.




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Donnerstag, 13. Oktober 2011

Schock-Rocker liebt Kirchenlieder: Nur ein echter Rebell kann Christ sein, so Alice Cooper.

Der Erfinder des Schock-Rocks Alice Cooper glaubt an Gott, liest die Bibel und geht mit seinen Kindern jeden Sonntag in die Kirche. Seine Shows sind auf dem Index. Der Mann, der wie ein Satanist aussieht, ist ein Evangelist. Seine Shows seien biblisch und würden die Offenbarung darstellen. Nach einem langem Kampf komme die Vernichtung Satans.



Evangelist Alice Cooper
CC Dank an http://www.flickr.com/people/44159829@N00

Vor seiner Deutschland-Konzertreise heizt Cooper die hiesige PR-Maschine an und bekennt im Interview mit der Rhein-Neckar Zeitung: "...ich bin ein gläubiger Christ. Ich nehme den Glauben sehr ernst, und ich sag das nicht nur so, sondern ich bemühe mich, auch wie ein guter Christ zu leben. Manche Leute denken allerdings, Christen sitzen den ganzen Tag nur rum und lesen die Bibel, aber das ist nicht das, was das Christentum ausmacht. Auch Christen gehen zu Rock-Konzerten oder spielen sogar selbst in Rock-Bands. Klar, ich bin auf der Bühne ein Halunke, aber es steht nirgends in der Bibel geschrieben, dass ein Christ keinen Halunken mimen darf, oder?"

Cooper war in den Achtzigern Alkoholiker. Seit 1984 ist er trocken. Im Interview mit der Süddeutschen sagte er, dass Gott ihn befreit hat: "Gott hatte diese Gier nach Alkohol von mir genommen. [...] Für die Ärzte war ich der klassische Alkoholiker, aber hier handelt es sich nicht um eine medizinische, sondern um eine spirituelle Angelegenheit. Ich bin in einer christlichen Gemeinschaft aufgewachsen. Mein Vater, mein Großvater waren Priester, auch der Vater meiner Frau übrigens. Deshalb gab es Leute, die für mich gebetet haben, für mich, für den Inbegriff des Nichtchristlichen. [...] Diese Gebete wurden erhört. Du musst eine ungeheure Willenskraft haben, sagen die Leute, wenn sie von meiner Abstinenz sprechen. Doch das stimmt nicht. Ich bin schwach und fehlbar wie alle, aber diese Gier wurde von mir genommen.

Für Cooper ist ein Christ der wahre Rebell: "Saufen kann jeder. Das Hotelzimmer zerlegen kann jeder. Aber Christ zu sein, ist echt schwierig. Das ist echtes Rebellentum!"

Kritiker werfen Cooper satanistische Shows vor. Doch der Sänger mit dem offiziellen Ehrendoktortitel "Doctor of Music" weist dies von sich:„Bei mir gibt es keine Anspielungen auf den Satanismus. Ich spiele manchmal den Bösen, den Schurken, aber er wird am Ende jedes Mal getötet. Am Schluss ist Auferstehung, es ist Alice im weißen Frack. [...] Wir führen ein klassisches morality play auf. Mein Pastor kam einmal in die Vorstellung und sagte, dass er eine Figur zwischen Gut und Böse erlebt habe, wobei am Ende das Gute die Oberhand behielt. Das ist es, was die Bibel im Buch der Offenbarung lehrt: Satan hebt seinen Kopf, doch wird er vernichtet.“

Es ist wirklich zu einfach, Menschen aufgrund ihres Äußeren und der gefühlten Affinität zum eigenen Life Style in eine bestimmte Schublade zu packen. Es kann sich der glücklich schätzen, wer im anderen zuerst ein Geschöpf Gottes sieht. Gott ist wirklich kreativ.

P.S. Cooper hat eine Jugendstiftung gegründet http://alicecoopersolidrock.com/. Sie soll Jugendliche von der Straße holen. Auch solche, die zwar ein schönes Elternhaus haben, aber auf der Straße suchen, was sie zu Hause nicht finden.