Dienstag, 19. Februar 2013

70 Jahre Weiße Rose: Jesus Airways

Gestern vor 70 Jahren verteilten Hans und Sophie Scholl Flugblätter gegen die Nazi-Herrschaft in der Münchner Uni. Sie wurden erwischt, verurteilt und am 22. Februar enthauptet. Wenige Wochen zuvor endete die Schlacht von Stalingrad mit Tod/Gefangenschaft von einer Millionen Menschen.
Männer und Frauen, die Krieg und Gewaltherrschaft als Soldaten und als freiwillige oder Zwangs-verpflichtete Staatsdiener trugen, sind nun in ihren späten achtziger Jahren und haben nur noch wenig Zeit.
"Tut Buße und kehrt um", sagt Johannes der Täufer der Bibel. Wer sein vergangenes Leben bereut und zu Jesus umkehr, lebt ewig, garantiert Gott in der Bibel.
Ein Soldat in Stalingrad, ein Gestapo-Beamter in Stuttgart... oder wir heute, wir sind schuldig, weil wir an den Maßstäben Gottes regelmäßig scheitern (Zehn Gebote). Die unterschiedlichen Schulden mögen unterschiedlich aussehen, unterschiedlich schwer wiegen und von unterschiedlicher Mitverantwortung geprägt sein. Doch sie sind da.
Persönliche Schuld lässt sich delegieren oder schön reden (""Ich habe nur Befehle ausgeführt.", "Ich habe nur meine Pflicht getan." "Der hats nicht anders verdient." "Das tut niemanden weh"...) Aber sie bleibt, weil nur Jesus Schuld auslöscht.
Schuldgefühle lassen sich auch lange Zeit wegdrücken ("Ich war jung und brauchte das Geld."), aber nur bis zum Tag X. Dann wenn abgerechnet wird, gibt es keine Ausreden mehr.
Umkehren bedeutet einzugestehen, dass man Mist gebaut hat, dass man es nicht geschafft hat, sauber zu bleiben... Das tut weh, weil unsere Leistungsgesellschaft die individuelle Spitzenleistung liebt. Unsere Helden sind Menschen, die Unmögliches oder wenigstens etwas Besonderes schaffen. Und jeder versucht, irgendwo mitzuhalten mit den öffentlichen Vorbildern.
Zu Jesus umkehren, bedeutet aber das Eingeständnis: "Ich habe moralisch versagt." Das kostet Kraft und tut weh, aber es bringt ewiges Leben. Was ist wichtiger: Unser kleines lächerliches Ego, das sich immer noch auf Kindergartenniveau bewegt und als das Beste/die Schönste darzustellen versucht oder das Loswerden von Schuld und das Gewinnen von ewigem Leben?
"Und vergib uns unsere Schuld", beten wir im Vaterunser.
Wer sein altes Leben bereut und von Herzen glaubt, dass Jesus für seine Sünden gestorben ist und auferstanden ist, für den geht es mit Jesus aufwärts. Die anderen werden von ihrer Schuld erdrückt und belastet.

"Jesus Christus, ich glaube, dass du mich liebst.
Ich glaube, dass du Gottes Sohn bist.

Ich glaube, dass du für meine Schuld am Kreuz gestorben bist.
Ich glaube, dass du lebst und jetzt hier bist.

Ich bitte dich jetzt: Vergib du mir all meine Schuld und Sünde.

Ich gebe dir jetzt mein Leben.

Mach du mein Leben neu. Danke, dass ich dein Kind sein darf. Amen."

Freundin von Sophie Scholl über die Weiße Rose und Schuld

Donnerstag, 7. Februar 2013

Jesus mit Rücknahmegarantie

Rücknahmegarantie




Teste Jesus! Wenn es Dir nicht gefällt, nimmt Dich der Teufel gerne wieder zurück.

Krebs Flash Mob

Im November 2012 machen Krebs-Überlebende, Ärzte und Schwestern des Smilow Cancer Hospital im Union Station von New Haven Party und feiern den Sieg über ihre Krebserkrankungen. Krebs, wo ist Dein Stachel? "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben." (Jesus nach Johannes 11, 25 / Bibel) Bei Gott ist alles möglich! Amen.

Wie der Profi-Biathlet zur Ruhe kommt

Sven Fischer, 4-facher Olympiasieger im Biathlon, über die Kraft des Glaubens:

"Der christliche Glaube bedeutet mir sehr viel. Er entlastet mich. Ich muss nicht mehr dafür kämpfen, der Mittelpunkt des Universums zu sein. Ich bin das geliebte Puzzle Gottes in einem grossen Bild. Der Glaube gibt mir Ruhe und Gelassenheit. Ich muss es mir, den Menschen um mich herum, und Gott nicht mehr beweisen." (nach livenet.ch, Zitat des Tages vom 7.2.2013)

GNU-FDL Danke an Matthias
als Urheber und Knipser des  Fotos

Mittwoch, 6. Februar 2013

"Jesus im Tank" oder christliches Mind Management

Oberammergau beim König Ludwig Skilanglauf am vergangenen Sonntag. Fast 4000 Skifahrer schieben und laufen durch das Alpenvorland, Wälder und Wiesn. Es schneit und stürmt.

Irgendwann schmerzen die Oberschenkel und Schultern, das Atmen wird zum Stöhnen.
Der Körper wird auf dem Weg ins Ziel immer schwächer und der innere Schweinehund immer größer - beim einen früher, beim andern später.

Im Kampf um Positionen und Minuten kriechen Gedanken ins Hirn wie: "Schaff ich das noch?", "bin ich gut genug?", "gleich stürze ich!", "ich hab einen schlechten Tag heute", "hätte ich nur mehr trainiert", "die Bronchitis macht mich fertig", "guck Dir mal die Luschen um mich herum an", "hübscher norwegischer Hintern da vor mir", " ich bin der König ", "was sag ich meinen Kumpels, wenns wieder nicht klappt"...

Das Laufen unter dem Trommelfeuer der negativen Gedanken, Angstvorstellungen und Überlegenheitsgefühle wird zum Laufen mit angezogener Handbremse. Die Konzentration auf die eigene Performance lässt nach und die eigene Performance leidet: technisch und kräftemäßig.

Jeder Sportler und Leistungsträger kann dies bestätigen.

Jesus hilft! Der Gedanke an Jesus und das innere Gebet "Jesus hilf mir!", "Dein Wille geschehe" stoppen negative Gedanken und Ängste. Ruhe und Gelassenheit kommen zurück, Schmerzen lassen nach, wo vorher Schwäche und Entkräftung waren, entstehen neue Kräfte. Die Technik ist sauber, die Schritte sind wieder kraftvoll und dynamisch.

Wieso das so ist? Es ist eben so. Wer glaubt, soll es ausprobieren und er / sie wird dasselbe erleben.

Sport ist eine Parabel für das Leben. Wir haben einen Lauf vor uns und irgendwann ist das Ziel erreicht: der Tag X, an dem das Leben hier auf dieser Welt zu Ende ist.

Welche Gedanken bestimmen dann meine letzten Momente. Sind es die Ängste, Zweifel, Hass und Überlegenheitsgefühle, die nach unten ziehen oder sind es Gedanken und der Glaube an Jesus, die nach oben wegtragen??? Zu Gott und in den Himmel!!!

Unsere eigenen Dinge und Gedanken sind sterblich. Sie haben keinen zeitlichen Bestand. Wer ehrlich zu sich selbst ist, erkennt, meine Ideen und Pläne von vor 10 Jahren oder heute morgen sind jetzt schon oft wieder Schall und Rauch.

Nur Jesus ist unsterblich. Er hat den Tod besiegt und ist auferstanden. Das macht er auch mit uns, wenn wir glauben und uns an ihn ranhängen statt an unser eigenes Dingsda.

Wenn im Sport, durch Unfall oder Krankheit oder im Alter am Tag X die Kräfte schwinden und die Erschöpfung den Körper erfasst, ist vielleicht keine Zeit oder Kraft, sich auf Jesus neu auszurichten und den Zug nach oben mitzunehmen. Früh übt sich, wer nach oben will. "Bekennt Eure Sünden und kehrt um!", sagte Johannes der Täufer.

Das weiß jeder intuitiv. Und Menschen fangen an zu beten, wenn es um alles geht, z.B. bei einem Lawinenunglück.

Warum nur beten, wenn es schon fast zu spät ist? Warum nicht jetzt in den Zug steigen, der nach oben führt?





Montag, 21. Januar 2013

Wer mit Gott lebt, hält Diät.


"Wisst ihr nicht, dass euer Leib der Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euer selbst seid?" (1.Kor. 6,19)


Freitag, 11. Januar 2013

Gottesdienst kann Party: "Move like Graggers"

"Move like Graggers" ist die geniale Performance der jüdischen Gemeinde Temple Israel in Michigan zu Purim am 23. Februar. Purim erinnert an den Versuch des Statthalters Haman, das jüdische Volk im persischen Exil auszurotten. Der Versuch schlug fehl, weil Königin Ester unter Lebensgefahr beim König  intervenierte. Anstelle der Juden müssen Haman und seine Söhne sterben. (Buch Ester, Bibel)


Der Kantor der Gemeinde Michael Smolash (der Lead Sänger im Duisburger Feinripp-Unterhemd) hat alle Rabbis und Hauptamtlichen in die Performance geholt. Die Performance hat Hit-Potenzial. Nur ein Tag auf Youtube und schon 9.000 Views.

So kann moderne Bibelarbeit und Gottedienst aussehen. Die allgemein verbreitete Langweiligkeit und Schlag mich tot-Traditionalität vieler Gottesdienste sagt weniger über Gott aus als über die Veranstalter.

Der Tübinger Pfarrer Jobst Bittner beschreibt die Gottesdienste der ersten Christen als Mischung von Party, Singen, Bibel Lesen und Beten zu Beginn des Sabbats, am Freitag Abend (da, wenn jeder ausgehen will). Erst als das Christentum schick wurde und die Mächtigen sich dafür interessierten, wurde aus der Party eine Machtdemonstration nach dem Motto: Der Papst bzw. seine Priester verkündet und der Rest hält die Klappe oder kriegt was auf die Mütze oder gleich den Kopf ab. 

Sonntag Morgen-Gottesdienste (da, wenn jeder schlafen will) und schulmeisterliche Belehrung anstelle von Party mit Gott sind keine Idee Gottes, sondern menschliche (päpstliche) Erfindungen.

Dieser traditionelle päpstliche Ballast ist leider in die DNA der aktuellen Christenheit übergegangen. Zeit für "Back to the Roots".