Montag, 26. September 2011

Berlin Marathon Feeling auch im Wintertraining

Top5 Anfeuerungsrufe beim Marathon
Die Saison der Marathons und Straßenrennen neigt sich dem Ende zu. Aber Marathonläufer werden im Winter gemacht.
Statt Beifall der Massen und Cheerleaders gibts im Wintertraining nur das Prasseln des Eisregens, Dunkelheit, Schneematsch, Einsamkeit und andere Qualen.
Zur Motivation hier die Top5 Anfeuerungsrufe beim Marathon. Zur Vorfreude auf das nächste Rennen und Training.
Hier gehts zum Download der Top5 Anfeuerungsrufe:
http://etzold.biz/marathon.html

Sonntag, 25. September 2011

Gott bricht Marathon-Weltrekord

Der Kenianer Patrick Makau, 26, hat heute am Brandenburger Tor in Berlin den Marathon-Weltrekord von Haile Gebrselassie gebrochen. Er lief 21 Sekunden schneller und blieb in der Gesamtzeit deutlich unter 2 Stunden 4 Minuten.

Eine Sport-Meldung wie jede andere.

Anders als sonst ist, dass Makau weiß, wem er den Sieg und Rekord zu verdanken hat. Nicht sich selbst und seinem Siegeswillen.

Im Interview sagte der Sieger, dass er sich morgens noch schlecht gefühlt habe. Es blieb jedoch nicht beim schlechten Gefühl. "Ich habe gebetet und den lieben Gott gebeten, mir Kraft zu geben", sagte der Sieger.

Die Körpersprache von Makau nach dem Zieleinlauf signalisiert: Gott hat ihm tatsächlich Kraft gegeben. Makau klopft sich nicht auf die Brust. Er dankt Gott. Der gläubige Christ Makau kniete nach dem Zieleinlauf nieder und bekreuzigte sich.





Donnerstag, 22. September 2011

Papst im Bundestag: Politiker sollen sich am jungen Salomon ein Beispiel nehmen und Gott bitten...


nämlich um ein hörendes Herz zur Unterscheidung von Gut und Böse, für Recht, Gerechtigkeit und Frieden. Die Papstrede von heute im Bundestag im Wortlaut. Komisch: ZDF-Heute hat es nicht geschafft, diesen Kern der Papst Message rüberzubringen. Der Bezug auf die Bibel ging im allgemeinen Berichterstattungs-Blabla unter. Stattdessen verwirrte Demonstranten im O-Ton bis zum Abwinken. So viel vom Informationsgehalt von Nachrichten.

Ralf Rangnick und der Burn Out: Wieso es immer die Lehrer erwischt?

Jetzt hats also auch Ralf Rangnick erwischt: Burn Out. Gute Besserung, Herr Rangnick, und ... Darauf komme ich später.

"Welcome to the Club" könnte man fast sagen. Immer wieder höre ich, dass jemand einen oder eine kennt, die "ausgebrannt ist" und über Monate nicht mal mehr aus dem Bett steigen wollte. So erschöpft war sie.
Burn Out - die neue Volkskrankheit der Deutschen?

Vielleicht.

Aber was bedeutet Burn Out überhaupt? Die Faz schreibt in ihrer Meldung über den Patienten Rangnick, dass ehrgeizige Menschen, die über lange Zeit am Anschlag rotieren, irgendwann ausbrennen und fertig sind. "Flasche leer."

Dafür spricht einiges. Einiges spricht aber auch gegen diese These. Denn hauptsächlich Menschen in sozialen Berufen - Lehrer sowie Ärzte und Pfarrer - holen sich einen Burn Out. Bestimmt arbeiten Ärzte sehr viel, aber Manager, Bauern, alleinerziehende und -verdienende Mütter und andere arbeiten auch sehr viel. Aber ohne die Diagnose Burn Out.

Weshalb erwischt ein Burn Out also den Lehrer, in diesem Fall Fußballlehrer, Arzt und Pfarrer, aber nicht den Manager?

Der evangelische Pfarrer Spiegl aus Österreich erklärt dies so: Menschen in sozialen Berufen glauben oft, dass sie für das Heil anderer verantwortlich sind. Damit verwechseln sich diese engagierten Menschen mit Jesus. Jesus kann heilen. Ein Mensch kann seinen Job nur so gut wie möglich machen, einen Blinddarm entfernen, Kindern das Rechnen und Schreiben beibringen, Arbeitsplätze sichern... Heilen können Menschen jedoch nicht. Kein Mensch kann die Welt retten. James Bond ist ein Märchen. Jesus ist Realität.

Wer meint, er habe so viel Kraft wie Jesus und müsse sich mit Jesus messen, der muss zwangsläufig scheitern und an der selbst auferlegten Last zerbrechen. Der Burn Out-Patient muss Verantwortung nach oben delegieren. Gottvertrauen wird das auch genannt. Auch wenn ich keine Hoffnung habe und keinen Ausweg mehr sehe, Gott wird mich schon durchbringen. In diesem Gefühl lebt es sich sehr viel leichter. Dann geht auch der Burn Out recht flott zurück, so Hans Spiegl.

Wem dieses Gottvertrauen fehlt, der wird natürlich auch irgendwann seine Grenzen erleben. Ohne Gott ist nichts möglich. Das mussten bisher alle Mächtigen und Reichen dieser Welt erfahren. Wir alle wurden klein nackt und alleine geboren und müssen auch irgendwann klein nackt und alleine wieder gehen. Egal, wie viele Meistertitel wir errungen haben oder wie viele Nullen auf dem Kontoauszug stehen. Da gilt nur Gottvertrauen und die Hoffnung, auf den, der den Tod besiegt hat.

Ihnen, Herr Rangnick, gute Besserung und Gottvertrauen, denn bei Gott ist alles möglich.



 

Montag, 19. September 2011

Der innere Schweinehund vs. Johnny Hoogerland: Tour de France, 9. Etappe http://ping.fm/HyoxQ

Der innere Schweinehund vs. Johnny Hoogerland: Tour de France, 9. Etappe

Es ist ist die 9. Etappe der Tour de France im Sommer diesen Jahres. Ein Auto von TV France fährt beim Überholen Juan Flecha Antonio um. Flecha reißt Johnny Hoogerland mit. Dieser fliegt in hohem Bogen in einen Stacheldrahtzaun. 
Er ist fast nackt. Sein Trikot völlig zerfetzt. Der Stacheldraht hat tiefe Fleischwunden gerissen. 33 Stiche braucht der Arzt, der den geschundenen Körper später näht. Doch Hoogerland steigt wieder aufs Rad. Er verliert 17 Minuten, aber er gewinnt das Trikot des Führenden der Bergwertung zurück. Bei der Siegerehrung kämpft er mit den Tränen.

Was für eine unglaubliche Leidensbereitschaft für einen vergänglichen Sieg und einen kurzen Moment des Ruhms. Hoogerland ist ein Vorbild. Er gibt nur Bestes. Er nimmt größte Schmerzen in Kauf, um ins Ziel der Tour de France zu kommen. Im wirklichen Leben außerhalb der Tour de France kämpfen wir da genau so wild und entschlossen für viel höhere Ziele. Geben wir da immer unser Bestes in unserer Familie, bei der Arbeit und als Bürger eines endlich freien und demokratischen Landes?
  • Für die meisten Deutschen ist Gesundheit das höchste Gut. Sind wir aber bereit, dafür unser Bestes zu geben, nämlich zu verzichten, z.B. aufs Auto und Junk-Food, und auch mal zu leiden?
  • Im Rohstoff-armen Deutschland ist Bildung unserer Kinder die wichtigste Zukunftsinvestition. Aber sind Eltern, Lehrer und andere bereit, dafür ihr Bestes zu geben, Privilegien aufzugeben und für und mit Kindern zu arbeiten?
  • Alle hoffen irgendwie auf ein Leben nach dem Tod: das ewige Leben im Himmel. Aber wie viele sind bereit, zu Gott umzukehren, ihr Leben Jesus Christus anzuvertrauen und ihr Bestes zu geben, um nach seinen Geboten zu leben und im Kampf gegen den inneren Schweinehund, der ein faules und bequemes Leben führen möchte, zu siegen?




inspiriert von SRS und Paulus

Mittwoch, 14. September 2011

"Ich war 5 Stunden tot" - Interview eines Nah-Toten
(Video): Ein Lastwagen überrollt das Auto von... http://ping.fm/dT5nM